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medium.com/@rohanmistry231/i-u

Ein Artikel, der eine entscheidende Rolle in Designprozessen voraussagt. Quintessenz: Design-Umsetzung wird nicht mehr gefragt sein, sondern: die Kompetenz, die generierten Designs auf ihre Tragfähigkeit für den gewünschten Einsatzzweck zu bewerten.

Natürlich alles etwas überspitzt und sehr „AI-embracing“ beschrieben im Artikel (der bestimmt auch mithilfe von entstanden ist).

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Ich wittere da allerdings Einiges an nachvollziehbar-wahren Punkten. Es wird sicherlich Entscheider:innen da draußen geben, die genau diese Rechnungen wie im Artikel aufmachen:

* entweder wir sitzen in einem Meeting zusammen und überlegen uns ein Briefing für Designer:innen, die dann einige Tage/Wochen brauchen, um uns was zu zeigen.

* oder wir erzeugen in diesem Meeting schon direkt den bedienbaren Prototypen, den wir dann an Designer:innen geben, um ihn zu perfektionieren.

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Das ist natürlich ein ganz anderer Umfang, rein vom Budget her. Also aus einer einfachen kurzsichtigen Sicht auf die Kosten, ist das (leider) komplett nachvollziehbar.

ABER: sieht dann in Zukunft irgendwie alles gleich aus (abgesehen von den Brandcolors/Schriften etc.)? Und wenn niemand mehr die „nervige“ Designarbeit macht (mit vielen kleinen Abwägungen und Entscheidungen), wer lernt dann für die Zukunft die Tragfähigkeit der Designs zu bewerten?

Schwierig, schwierig das alles.

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Der Moment, wenn du als Designer bei Fonts seit 20 Minuten Schriften durchscrollst, noch 100 Seiten vor dir hast und dich fragst, ob du das Wort „Traction“ richtig geschrieben hast.

Natürlich hast du es richtig geschrieben, aber weil du die ganze Zeit drauf starst, setzt dein Gehirn irgendwie aus.