Kategorie: digital

eigenCal – ein Calendar Screenlet für Evolution (Ubuntu 9.10 Karmic Koala)

eigenCal - Calendar ScreenletWie binde ich meine anstehenden Termine auf den Desktop ein? Diese Frage habe ich mir letztens gestellt, nachdem ich mich dran erinnert habe, dass ich unter Windows eine Zeit lang den „Rainlendar“ verwendet habe. Das ist eine durchaus praktische Sache.

Also habe ich mich mal auf die Suche nach einem entsprechenden Screenlet für Ubuntu gemacht und bin fündig geworden: iCal – Now Calendar Screenlet bei gnome-look.org. Das habe ich heruntergeladen und installiert. Einige Sachen haben mir persönlich nicht so gut gefallen (z.B. das Icon und die Anordung der Schrift). Aufgrunddessen habe ich ein eigenes Screenlet (Download) daraus gebastelt. Der verwendete Code ist größtenteils vom Original-Screenlet übernommen. Ich habe die Einstellungen um die Hintergrundfarbe erweitert.

Die nächste und letzte Hürde war dann, die Daten von Evolution dort anzeigen zu lassen.

Dazu musste ich noch herausfinden, wo die *.ics-Datei mit den Terminen von Evolution abgelegt wird. Ein Eintrag im ubuntuusers.de-Forum hat mich schließlich zum Ziel gebracht. Der Pfad zur *.ics-Datei lautet:

Der „Persönliche Kalender“ ist normalerweise ~/.evolution/calendar/local/system/calendar.ics

Danach klappte die Anzeige der anstehenden Termine wunderbar. Eine letzte offene Sache ist die „Verschiebung“ der Termine. Irgendwie klappt da was mit der Zeitzone nicht so richtig… Ich konnte allerdings noch nicht herausfinden, wo der Fehler liegt.

Download Screenlet:

www.gnome-look.org/content/show.php?content=115976

Babystrampler und mehr – zimtbaer.com Webdesign

Vor kurzem haben mich zwei Freundinnen aus der Uni gebeten, dass ich ihnen beim Erstellen einer Webseite helfe. Die Mädels nehmen am Business Wettbewerb der FU Berlin teil und haben sich für das Bestempeln von Babystramplern und anderen Baby-Textilien entschieden. Ich drück‘ euch natürlich die Daumen!

Mit dem durchaus schönen Logo (entworfen von Michaela Dehne) haben wir dann gemeinsam das Webdesign erarbeitet.

webdesign-zimtbaer-com

Das fertige Webdesign gibt es unter www.zimtbaer.com zu sehen. Friederike, Anne und Luisa sind gerade noch am Vervollständigen der Texte und Bilder – habt also bitte ein wenig Einsehen, falls noch nicht allzuviele Inhalte online sind.

Als Content Management System (CMS) kommt hier redaxo zum Einsatz, das XHTML/CSS-Layout basiert auf YAML.

1337 Uhr

1337Oh mein Gott! 1337 verfolgt mich. Habe zufällig genau in dieser Minute auf die Uhr geschaut. Das musste ich natürlich sofort festhalten. Eigentlich nichts besonderes, dieses Ereignis tritt jeden Tag ein Mal auf. Egal – wozu hat man ein Blog?

DLINK DI-524UP Printserver & Kyocera-Mita FS-920 (Ubuntu 9.10 Karmic Koala)

kyocera-logoNach einigen erfolglosen Versuchen in Ubuntu Hardy Heron 8.04, den Drucker über den Printserver vom WLAN-Router zu benutzen, habe ich es heute geschafft.

Diese Lösung hat mit folgender Hardware-Konfiguration geklappt:

  • WLAN-Router DLINK DI-524UP
  • Kyocera-Mita FS-920
  • Ubuntu Karmic Koala 9.10

Zuerst habe ich die Linux-PPD-Treiber für das Gerät heruntergeladen, diese finden sich auf folgender Seite ganz unten:
www.kyoceramita.de/index/produkte/download_center.false.driver.FS920._.DE.html

Als nächstes habe ich die Datei samt allen Unterordnern entpackt.

Danach rief ich die Druckerkonfiguration von Ubuntu auf (System –> Systemverwaltung –> Drucken) und habe dort auf den Button zum Hinzufügen von neuen Druckern geklickt. Im folgenden Fenster wählt man dann „Netzwerk-Drucker –> AppSocket/HP JetDirect“ aus und trägt die IP-Adresse des Routers ein (in meinem Fall 192.168.0.1). Den Port kann man bei 9100 belassen.

Neuen Drucker hinzufügen

Im nächsten Fenster wählt man dann „PPD-Datei bereitstellen“ und wählt etwas weiter unten die richtige Datei aus (Kyocera_FS-920_de.ppd). Sie befindet sich im entpackten Verzeichnis mit den PPD-Treibern im Unterordner „German“.

Treiber auswählen

In den folgenden Fenstern braucht man keine weiteren Einstellungen zu tätigen. Nachdem man alle Fenster mit „Vor“ durchgeklickt hat, sollte man eventuell den Rechner neustarten. Danach funktionierte das Drucken bei mir.

Testbericht Ubuntu 9.10 Karmic Koala – Teil 3 (VMWare Server 2.0.1 – 64bit)

vmwarelogoDie Installation vom VMWare Server 2.0.1 funktioniert nicht out of the box. Nach einer kurzen Suche fand ich Folgendes, was mich zum Erfolg brachte: VMware-server 2.0.1 Installation HOWTO for Karmic Koala (x86_64)

Update: Nach der Installation klappte das Arbeiten mit den virtuellen Maschinen leider nur bedingt, da ein sehr nerviger Fehler auftrat: es scheint so, als würde eine Taste festhängen bzw. festklemmen. Man könnte es auch damit vergleichen, dass eine Taste dauerhaft gedrückt zu sein scheint. Ich konnte nicht herausfinden wie das zu beheben ist. Eventuell taucht dieses Problem bei einer „Neuinstallation“ der virtuellen Maschinen nicht auf, das habe ich allerdings nicht getestet.

Als Lösung habe ich nun den VMWare-Player installiert und dort meine VMs importiert. Auch hier funktionierte die Tastatur anfangs nur eingeschränkt. Beim Druck auf die „Windows-Taste“ passierte beispielsweiße gar nichts, genauso verhielt es sich auch mit der „Alt-Taste“, die Buchstaben-Tasten funktionierten jedoch einwandfrei. Allerdings habe ich hierzu eine relativ simple Lösung gefunden. Ich habe „Solution 2“ im folgenden Blog-Eintrag durchgeführt: http://nthrbldyblg.blogspot.com/2008/06/vmware-and-fubar-keyboard-effect.html. Achtung: nicht wundern, dort findet sich zuerst „Solution3“ und ein paar Zeilen weiter unten die „Solution 2“.