Kategorie: digital

Ubuntu: bei „Desktop anzeigen“ Screenlets nicht ausblenden

Wer davon genervt ist, das sich die Screenlets immer ausblenden, wenn man die Funktion „Desktop anzeigen“ ausführt (also alle Fenster auf einmal minimiert), der findet hier die Lösung:

Es gibt eine ganz simple Einstellung im Compiz Config Settings Manager (wenn man für Ubuntu die Desktop-Effekte aktiviert hat). Man muss nur im Bereich „Allgemeine Optionen“ die Checkbox bei „Programmleistenfenster ausblenden“ deaktivieren und schon werden die Screenlets nicht mehr ausgeblendet (in der englischen Version heißt es wohl „hide skip taskbar windows“, laut ubuntuforums.org).

Wer sich allerdings diese extrem kryptische Bezeichnung für die Einstellung ausgedacht hat, weiß ich nicht. Das ist irgendwie nicht sonderlich intuitiv oder leicht verständlich…

Gewusst wo und wie ist hier die Devise!

Wir brauchen da unbedingt eine Reflexion…

Chef: „Herr Müller, wir brauchen in diesem Flash-Werbebanner unbedingt eine Reflexion. Schließlich verwendet heute jeder Reflexionen und wir wollen ja nicht rückständig wirken.“

Müller: „Aber Chef, wenn wir diesen Banner mit Reflexionen versehen, dann wird…“

Chef: „Tschuldigung Herr Müller, ich habe keine Zeit mehr, bitte erledigen Sie das in 5 Minuten. Danke“

So oder so ähnlich wird es sich wohl zugetragen haben, als der Verantwortliche für diesen Werbebanner entschieden hat, die Reflexionen einzubauen. Einfach unglaublich – die Spiegelungen sind vollkommen realitätstfern. Kein physikalischer Umstand auf dieser Erde könnte diesen Werbebanner in der Wirklichkeit erklären.

Es ist schlichtweg nicht möglich, dass sich eine Reflexion über eine andere Reflexion legt und über das Objekt, dass eine weitere Spiegelung hervorruft, während sich das andere Objekt weiter bewegt und dreht, sodass die ursprüngliche Reflexion nicht mehr sichtbar ist, aber trotzdem sichtbar und über das untere Objekt spiegelt.

Hat irgendjemand verstanden, was ich da geschrieben habe? Ich jedenfalls nicht. Wenn es jemanden gibt, dann möge er sich melden… ich werde ihm dann persönlich den Nobel-Preis verleihen.

Der Werbebanner zeigt auf erschreckende Weise, was in der digitalen Welt so alles schiefgehen kann. Sehr wahrscheinlich gibt es dort nämlich eine Datenbank mit Bildern, die auf dern verschiedensten Seiten eingeblendet werden. Und in 98% der Fälle sieht das mit Spiegelung bestimmt annehmbar aus.

Bei den restlichen 2% hat offensichtlich irgendjemand nicht mitgedacht…

Zum Beweis hier das Video (gefunden bei yasni in der rechten Spalte):

[flv image=“https://blog.eigenstil.de/wp-content/uploads/2010/02/reflexion.jpg“]https://blog.eigenstil.de/wp-content/uploads/2010/02/output_file.flv[/flv]

Für eine 100stel Sekunde sieht es fast „richtig“ aus… aber dann ist es auch schon wieder falsch.

Verstehen, wie und wo meine User klicken

Das funktioniert, wenn man die in diesem Artikel beschriebenen simplen Schritte durchführt:

http://briancray.com/2009/12/29/understanding-user-behavior-google-analytics-event-tracking-jquery/

Alles was man braucht ist google analytics, jQuery und ein wenig Quellcode, den man im <head> einfügen muss. Sehr interessanter Ansatz auf jeden Fall.

(via konigi.com)

Bible Games & Co. oder: unfassbar schlechte Video-Spiele

Es gibt tolle Video-Spiele und es gibt schlechte Video-Spiele. Es gibt langweilige Video-Spiele und es gibt spannende Video-Spiele. Und dann sind da noch die schlechtesten Video-Spiele der Welt.

Der Angry Video Game Nerd hat sich genau dieser Kategorie angenommen. Mit erstaunlicher Präzision und Liebe zum Detail analysiert er Video-Spiele jeglicher Art und Weise. Auf 100 verschiedenen Konsolen (so kommt es mir zumindest vor).

Ich habe noch nicht alle Reviews gesehen, aber es ist schwer vorzustellen, dass es noch ein schlechteres Spiel als „Bible Games“ geben kann. Das Video ist zwar 21 Minuten lang, aber durchaus sehenswert:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=LkNvQYiM6bw[/youtube]

Annähernd vergleichbar scheint mir nur noch „Plumbers don’t wear ties“ zu sein.

(via Jannis)

Links for Inspiration – 1

Ich finde so viele tolle Dinge im Netz, dass ich nicht genug Zeit finde über alles einen Eintrag zu schreiben. Aber es tut mir in der Seele weh, wenn ich mir das nur selber bookmarke und niemand anders hat etwas davon.

Deswegen habe ich mir eine Serie überlegt. Ich werde ab jetzt in unregelmäßigen Abständen mehr oder minder unkommentiert ein paar Links posten. Ihr könnt also selber entscheiden, ob ihr euch mit dem Bookmark weiter beschäftigen wollt oder nicht.

Los geht’s!

World Time Clock (Charlotte van der Waals)

Großartig – diese Idee ist einfach unfassbar genial! Ich bin sprachlos…

Wegen Faulheit kopierte Beschreibung:

Zusammen repräsentieren die 24 Städte die 24 ‘Global Time Zones’. Die Uhr kommt ohne Ziffern aus – um sich die lokale Zeit anzeigen zu lassen, dreht man die jeweilige Stadt einfach auf die oberste Position.

(via selekkt.com)

ELSE mit Linux: Crazy Interaction-Design für ein Smartphone

Sehr interessanter Ansatz. Sieht auf jeden Fall futuristisch und schick aus. Ob es allerdings usable ist, kann man anhand des Videos nicht unbedingt feststellen wie ich finde. An ein paar Stellen sieht es durchaus sehr gewöhnungsbedürftig und nicht sonderlich intuitiv aus.

Ich könnte mir jedoch vorstellen, wenn man das Ding selber in der Hand hat, dass man sich schnell dran gewöhnt und dann relativ gut damit zurechtkommt.

Sehr schade, dass es nirgendwo einen Laden gibt, in dem man all diese tollen neuen Smartphones ausprobieren kann, um so das passende und richtige Gerät für sich zu finden.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=z8s8tZYihps[/youtube]

Mehr Informationen gibts bei touchuserinterface.com.

(via zootool.com)

15 Jahre Kolle Rebbe

Zugegeben, die Agentur Kolle Rebbe kannte ich bis dato nicht. Aber die Geburtstagspräsentation ihrer selbst ist einfach herrlich!

15 Jährige Mädchen lesen nämlich zum 15ten Geburtstag die Wünsche und Grüße einiger Kolle-Rebbe-Kunden vor. Großartig! Die unterschiedlichen Charaktere der Mädels sind einfach der Knaller.

Erstklassige Idee das ganze Szenario – manchmal möchte man Werber sein…

(via Zeugs & Gedöns)

The Ghostvillage Project

Geil! Da hätte ich auch gerne mal die eine oder andere Minute verbracht:

The Ghostvillage Project was created over 3 days on the west coast of Scotland. 6 artists – Timid, Remi/Rough, System, Stormie Mills, Juice 126, Derm – were given free reign to paint in an abandoned 1970s village. Working together on huge collaborative walls and individually in hidden nooks and crannies all over the site the artists realised long held dreams and were inspired by the bleakness and remoteness of the site. Drawing on the history of the village the artists‘ stated intent on completion of the project was to populate the ghostvillage with the art and characters that it deserved.

[vimeo]http://vimeo.com/8207410[/vimeo]