Kategorie: Berlin

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: Digitaler Salon: There’s no app for that! in Einklang mit bringen – und nicht umgekehrt.

Wer am 30. Juli abends Zeit hat, kann entweder in Persona in vorbeigehen, oder online im Livestream zuschauen. (ich kann leider nicht)

via @D64eV

Vive la Femmel

Bei sowas frage ich mich immer, ob die verantwortliche Person einfach kein Gefühl für die Auswirkungen ihres Handelns hat. Aus „Vive la Femme!“ wir dann ganz schnell und einfach „Vive la Femmel“.

(Man achte auch auf die unterschiedliche Dicke der Großbuchstaben und den hervorragenden Einsatz von Comic Sans. Achja, und es gibt zwei Pfeile die komplett unterschiedlich aussehen und in zwei komplett unterschiedliche Richtungen zeigen, obwohl sie eigentlich – mehr oder weniger – auf das Gleiche hinweisen sollen.)

Der Kaffeeautomat und dessen Verschlimmbesserung

Irgendwer hat da nicht mitgedacht… oder zu viel mitgedacht? Auf dem handschriftlich geschriebenen Klebestreifen-Chaos steht „normaler Kaffee“. Mir stellen sich da ein paar Fragen:

  • Warum hat man die neue Beschriftung nicht einfach über die alte geklebt?
  • Wieso schreibt man nicht von Anfang an „normaler Kaffee“ oder „schwarzer Kaffee“ drauf? Wahrscheinlich hat da wieder ein Texter einen Einwand gegen das Wording vorgebracht… Café Creme klingt einfach hipper!
  • Wieso gibt es keinen Filterkaffee mehr?

(gefunden auf dem Flughafen Tempelhof)

Konsistente Toiletten-Ausschilderung geht irgendwie anders…

Ich war letztens in einem Café/Restaurant und habe mich auf dem Weg zu den Toiletten ein wenig wie auf einer Schnitzeljagd gefühlt. Von einem konsistenten und stringenten Leitsystem hat dort wohl noch niemand gehört – ganz abgesehen davon, dass es nach DIN bestimmt nicht zulässig ist. Aber nun eins nach dem anderen… (Ich bitte die schlechte Foto-Qualität zu entschuldigen)

Die Ausgangssituation

Schnell mal auf  die Toilette gehen? Nix da… erst mal die Hürde der Ausschilderung überwinden!

Schild 1

Los geht’s mit dieser äußerst interessanten Komposition aus Handschrift auf spiegelndem Alu-Papier oder Alu-Folie (??) und Notausgangschild als Untergrund:

Schild 2

Danach schließt sich eine weitere Handschrift- und Notausgang-Kombination an – diesmal mit weißem Untergrund, der allerdings durchaus eigenwillig an der Wand befestigt wurde…

Schild 3

Wer nun denkt, dass es ja eigentlich nicht schlimmer werden kann, möge sich bitte diese sehr interessante aber unappetitliche Kombination aus Blümchen-Dekor-Kachel und erneuter Notausgang-Vergewaltigung zu Gemüte führen:

Schild 4 – die Entscheidung

Nachdem man sich nun durch diesen Orientierungs-Dschungel gekämpft hat, steht die letzte Entscheidung an: Mann oder Frau, rechts oder links, weitergehen oder umkehren, bin ich richtig oder falsch? Auf den ersten Blick mag es vielleicht nicht ganz so eindeutig sein, wer nun wohin soll – aber nach einer kurzen Denkphase sollte es sich doch erschließen… oder?

Fazit

Ich habe mich auf jeden Fall köstlich amüsiert – vermutlich bin ich da aber eher die Ausnahme.

Bench Bread and Butter Berlin 2010 – ein tolles Plakat

Hab ich letztens im U-Bahnhof Platz der Luftbrücke gesehen. Hat mir gut gefallen und wollte ich mal mit euch teilen. Leider geht die Schrift ein wenig unter in dem ganzen Trubel auf dem Plakat. Eine dickere schwarze Outline hätte da ein wenig mehr Kontrast reingebracht.

Und meine Handy-Kamera fabriziert natürlich einen krassen Gelb-Stich.

Info-Grafik über den Schlachtensee

Info-Grafiken sind toll. Deswegen habe ich eine über den Schlachtensee gemacht. Der Text und die anderen Infos kommen von Wikipedia – bis auf den „Durchmesser“, den habe ich mit Google-Maps ausgerechnet. Ob man auf diese Art wirklich den Durchmesser eines Sees misst, weiß ich jedoch nicht.

Ich habe die Grafik ein wenig verkleinert, um das Original zu sehen genügt ein Klick auf das Bild.

Ziegelsteine beim Umzug schleppen

Letztes Wochenende haben wir einer guten Freundin beim Umzug geholfen. Sie ist nur eine Querstraße weitergezogen, ging also relativ fix (Luftlinie ~200m).

Interessantes Detail der Geschichte: sie hat uns doch tatsächlich Ziegelsteine schleppen lassen. Insgesamt waren es wohl vier Stück, verstaut in separaten Kartons. Zum Beweis, das Foto!

Linie 1 im GRIPS Theater

Ich war am Sonntag mit Freunden im Stück „Linie 1“, das gerade mal wieder in GRIPS Theater aufgeführt wird. Wenn ich mich recht entsinne, haben wir die 1440. Vorstellung gesehen. Am Anfang war ein netter junger Mann, der uns das höflich mitteilte.

Zur „Story-Line“:

Ohne zu viel zu verraten, geht es um eine junges Mädchen, das 1986 aus Westdeutschland nach Berlin kommt und offensichtlich ausgerissen ist. Sie versucht ihre große Liebe wieder zu treffen. Während der Suche treten einige – sowohl finstere als auch helle – Gestalten in Erscheinung und begleiten sie bis zum Ende. Nebenbei gibt es viel zu Lachen, ich habe mich definitiv keine Sekunde gelangweilt.

Auf jeden Fall bin ich begeistert vom Stück. Es ist eigentlich mehr ein Musical, als ein Theaterstück. Wobei man das eigentlich auch nicht so  genau voneinander trennen kann und vielleicht auch nicht sollte. Jedenfalls wurden viele Lieder gesungen und es gab Live-Musik von einer echten Band, die man im Hintergrund die meiste Zeit sogar gesehen hat.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=hbgO71AHOw4[/youtube]

Besonders beeindruckt haben mich die älteren Schauspieler, die eine unglaubliche Vitalität und Lebenslust ausgestrahlt haben (Christian Veit und Dietrich Lehmann). Theaterspielen macht jung und hält einen fit, würde ich mal sagen.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=IQU8Z3AGxXE[/youtube]

Hiermit spreche ich jedem meine Empfehlung aus, dieses Stück anzusehen. Gerade für Berliner ist das einfach ein Stück, das man mal gesehen haben muss. Es bringt immer wieder alltägliche Situationen ans Tageslicht, die man selber – in der einen oder anderen Variante – aus den öffentlichen Verkehrsmitteln kennt.

Einfach toll.