Archiv für die Kategorie „internet“

„The State Of The Internet“ und „Did You Know 4.0″

Dienstag, 16. März 2010

Unser allseits geliebtes Internet. Bei den ganzen tollen, fantastischen und atemberaubenden Zahlen muss man sich immer fragen, woher haben die Leute diese Informationen? Ich glaube kaum, dass Facebook die Anzahl hochgeladener Fotos rausgibt. Das beruht sehr wahrscheinlich auf Hochrechnungen, wie die allerdings zustande kommen, weiß natürlich auch niemand.

Naja, nichtsdestotrotz bekommt man einen guten Eindruck davon, was das Internet heutzutage ausmacht. Dazu müssen die Zahlen ja eigentlich nicht genau stimmen. Vielmehr geht’s ja darum, wie wichtig der ganze Kram derzeit ist und wie exzessiv das alles genutzt wird.

So genug gelabert, hier die Videos:

[vimeo]http://vimeo.com/9641036[/vimeo]

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=6ILQrUrEWe8[/youtube]

(via  Zeugs & Gedöns)

Herr Rance Kana und der verstorbene Kunde

Mittwoch, 24. Februar 2010

Gestern erreichte mich folgende E-Mail:

Sehr Geehrter,
Auch wenn dieser Brief Sie sicherlich ?berraschen wird, nehmen Sie sich bitte einen Moment Zeit um ihn zu lesen. Es ist sehr wichtig. Ich bin Rance Kana und ich arbeite bei einer Firma. Ich habe Ihre Adresse durch den International Web Directory Online gefunden. W?hrend unseres letzten Treffens und ?berpr?fung der firma Datei hat meine Abteilung ein unt?tiges Konto mit einer riesigen Geldsumme, US$ 8,500,000.00(Acht Million f?nfhundert tausend US Dollar) gefunden, das einem unseren gestorbenen Kunden geh?rt: Herr Muller. Er ist gestorben und hat keine Beg?nstigten hinterlassen. So dass die Fonds auf seinem Datei unt?tig geblieben sind, ohne jeden Anspruch oder Aktivit?t f?r einige Zeit schon. Wegen unseren Firmahaus vorschriften kann nur ein Ausl?nder als n?chster Verwandten stehen und deshalb habe ich mich entschlossen Sie zu kontaktieren, um mit Ihnen zusammen zu arbeiten um diese unt?tigen Fonds zu reaktivieren. Und so jede negative Entwicklung oder sogar den endg?ltigen Verlust der Fonds abzuwenden. In Namen meiner Kollegen suchen ich Ihre Erlaubnis als n?chster Verwandte unseres verstorbenen Kunden zu stehen, so dass die Fonds freigestellt und auf ihr Konto ?berwiesen werden k?nnen.

Sie w?rden zum n?chsten Verwandten des Beg?nstigten werden und die Fonds werden in Ihre Verantwortung freigestellt werden. Wir d?rfen mit ausl?ndischen Kontos nicht arbeiten, das k?nnte in der Zeit der ?berweisung auffallen. Ich arbeite noch bei dieser Firmahaus, das ist der eigentliche Grund, dass ich eine zweite Partei oder Person ben?tige, um mit mir zu arbeiten und Anforderungen als n?chster Verwandte zu schicken und auch um ein Bankkonto bereit zu stellen, oder eines bei einer neuen Bank zu er?ffnen, um die unt?tige Fonds zu erhalten. Am Ende der Transaktion werden Ihnen 40% Prozent zustehen, zur Seite gelegt und 60% werden f?r meine Kollegen und mich sein.

Was ich von Ihnen verlange ist als n?chster Verwandte des Verstorbenen zu stehen. Ich besitze alle notwendigen Dokumente um die Transaktion erfolgreich zu verwirklichen.

Weitere Informationen werden Sie so bald ich Ihre positive Antwort bekomme erhalten. Ich schlage Ihnen vor so bald wie m?glich mir zu antworten. Wir haben nicht viel Zeit diese ungl?ckliche Situation zu ?ndern und ich bef?rchte, dass ohne Ihre Hilfe alles verloren gehen wird. Wegen der Vertraulichkeit bitte ich Sie mir auf meine privaten Email Adresse (kanarance@aim.com) mit folgenden Angaben zu antworten: Vollst?ndiger Name, Adresse, Telefon- und Faxnummer.

In Erwartung Ihrer Antwort, verbleibe ich, mit freundlichen Gruessen,

Herr Rance Kana

Wahnsinn, ich kann sooooo viel Geld in so kurzer Zeit machen? Unglaublich.

Das beste finde ich, dass Herr Kana „bei einer Firma arbeitet“. Welche das jedoch ist, soll anscheinend nicht so wichtig sein. Wie dumme Menschen muss es wohl geben, die darauf hereinfallen… ich bin sprachlos. Aber wie heißt es so schön: „Jeden Tag steht ein Dummer auf.“.

Wir brauchen da unbedingt eine Reflexion…

Montag, 1. Februar 2010

Chef: „Herr Müller, wir brauchen in diesem Flash-Werbebanner unbedingt eine Reflexion. Schließlich verwendet heute jeder Reflexionen und wir wollen ja nicht rückständig wirken.“

Müller: „Aber Chef, wenn wir diesen Banner mit Reflexionen versehen, dann wird…“

Chef: „Tschuldigung Herr Müller, ich habe keine Zeit mehr, bitte erledigen Sie das in 5 Minuten. Danke“

So oder so ähnlich wird es sich wohl zugetragen haben, als der Verantwortliche für diesen Werbebanner entschieden hat, die Reflexionen einzubauen. Einfach unglaublich – die Spiegelungen sind vollkommen realitätstfern. Kein physikalischer Umstand auf dieser Erde könnte diesen Werbebanner in der Wirklichkeit erklären.

Es ist schlichtweg nicht möglich, dass sich eine Reflexion über eine andere Reflexion legt und über das Objekt, dass eine weitere Spiegelung hervorruft, während sich das andere Objekt weiter bewegt und dreht, sodass die ursprüngliche Reflexion nicht mehr sichtbar ist, aber trotzdem sichtbar und über das untere Objekt spiegelt.

Hat irgendjemand verstanden, was ich da geschrieben habe? Ich jedenfalls nicht. Wenn es jemanden gibt, dann möge er sich melden… ich werde ihm dann persönlich den Nobel-Preis verleihen.

Der Werbebanner zeigt auf erschreckende Weise, was in der digitalen Welt so alles schiefgehen kann. Sehr wahrscheinlich gibt es dort nämlich eine Datenbank mit Bildern, die auf dern verschiedensten Seiten eingeblendet werden. Und in 98% der Fälle sieht das mit Spiegelung bestimmt annehmbar aus.

Bei den restlichen 2% hat offensichtlich irgendjemand nicht mitgedacht…

Zum Beweis hier das Video (gefunden bei yasni in der rechten Spalte):

[flv image=“http://blog.eigenstil.de/wp-content/uploads/2010/02/reflexion.jpg“]http://blog.eigenstil.de/wp-content/uploads/2010/02/output_file.flv[/flv]

Für eine 100stel Sekunde sieht es fast „richtig“ aus… aber dann ist es auch schon wieder falsch.

Verstehen, wie und wo meine User klicken

Sonntag, 31. Januar 2010

Das funktioniert, wenn man die in diesem Artikel beschriebenen simplen Schritte durchführt:

http://briancray.com/2009/12/29/understanding-user-behavior-google-analytics-event-tracking-jquery/

Alles was man braucht ist google analytics, jQuery und ein wenig Quellcode, den man im <head> einfügen muss. Sehr interessanter Ansatz auf jeden Fall.

(via konigi.com)

Autodesk scheint ein tolles Programm zu sein…

Montag, 25. Januar 2010

… wenn man so sieht, was man damit alles machen kann:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=_p3MhKh6oXE[/youtube]

Wen es interessiert, das Lied im Video ist Parov Stelar  – A Night in Torino

(via volderette)

tvmovie.de ist kaputt

Sonntag, 24. Januar 2010

Egal welche Seite – außer der Startseite – man bei tvmovie.de aufruft, es kommt immer ein Fehler (24. Januar, 18:10 Uhr). Interessant zu sehen, dass sie dort mit TYPO3 arbeiten.

Zum Beweis hier ein Screenshot:

Nach WordPress-Umzug waren meine Sonderzeichen kaputt…

Montag, 7. Dezember 2009

Puh…

Die letzten paar Minuten haben mich Schweiß und Angst gekostet. Aber nun läuft alles wieder.

Szenario: vor ein paar Tagen habe ich meinen Webspace erweitert. Dazu musst ich auf einen anderen Server umziehen. Selber musste ich nichts machen, sondern das haben die freundlichen Leute von all-inkl.com für mich erledigt. Heute habe ich dann bemerkt, dass alle meine Sonderzeichen in den Artikeln und Kommentaren kaputt waren:

  • statt ö war immer ‚ö‘ zu sehen
  • statt ä war immer ‚ä‘ zu sehen
  • statt ü war immer ‚ü‘ zu sehen
  • statt ß war immer ‚ß‘ zu sehen

Ich habe ein wenig gegooglet und habe ein php-skript gefunden, dass das encoding der Zeichen umstellt. Allerdings brachte das keine Abhilfe, da anscheinend beim automatischen Datenbank-Import von all-inkl die Sonderzeichen „kaputtgegangen“ sind. D.h. in meiner Datenbank standen tatsächlich die anderen kryptischen Buchstabenkombinationen drin.

Noch ein wenig mehr googlen brachte mich dann zu „Suchen und Ersetzen in MySQL-Datenbanken„. Der Blogeintrag beschäftigt zwar damit, wie man von einer Domain auf eine andere umzieht, aber ich fand dort trotzdem praktische Hinweise. Letztendlich muss man ja nur die Inhalte der Posts durchsuchen und dort die kaputten Umlaute bzw. Sonderzeichen ersetzen.

Gesagt – getan! Ich verwendete dazu folgenden Code (durchgeführt direkt auf der Datenbank) – DURCHFÜHRUNG AUF EIGENE GEFAHR:

UPDATE wp_posts SET post_content = replace(post_content, ‚ö‘, ‚ö‘);
UPDATE wp_posts SET post_content = replace(post_content, ‚ä‘, ‚ä‘);
UPDATE wp_posts SET post_content = replace(post_content, ‚ü‘, ‚ü‘);
UPDATE wp_posts SET post_content = replace(post_content, ‚ß‘, ‚ß‘);
UPDATE wp_posts SET post_content = replace(post_content, ‚‘, “);
UPDATE wp_posts SET post_title = replace(post_title, ‚ö‘, ‚ö‘);
UPDATE wp_posts SET post_title = replace(post_title, ‚ä‘, ‚ä‘);
UPDATE wp_posts SET post_title = replace(post_title, ‚ü‘, ‚ü‘);
UPDATE wp_posts SET post_title = replace(post_title, ‚ß‘, ‚ß‘);
UPDATE wp_comments SET comment_content = replace(comment_content, ‚ö‘, ‚ö‘);
UPDATE wp_comments SET comment_content = replace(comment_content, ‚ä‘, ‚ä‘);
UPDATE wp_comments SET comment_content = replace(comment_content, ‚ü‘, ‚ü‘);
UPDATE wp_comments SET comment_content = replace(comment_content, ‚ß‘, ‚ß‘);
UPDATE wp_comments SET comment_content = replace(comment_content, ‚‘, “);

Damit werden die Sonderzeichen im Post-Titel und Post-Inhalt ersetzt. Dabei ist mir zuerst ein kleiner Fehler unterlaufen, sodass kurzzeitig alle Titel den gesamten Blog-Eintrag enthielten. Nachdem ich das natürlich sofort gemerkt habe, blieb mir nichts anderes übrig, als mein Backup wieder einzuspielen. Das funktionierte aber nicht auf Anhieb… Der Import brach mit einer mir unergründlichen Fehlermeldung ab. Darauf hin habe ich die kompletten Datenbank-Tabellen gelöscht (ACHTUNG – GEFÄHRLICH!!) und dann das Backup eingespielt. Das hat dann geklappt.

Während dem Einspielen des Backups war kurzzeitig die Installations-Routine von WordPress zu sehen. Ich hatte währenddessen Angst, dass irgendein anonymer Besucher des Blogs schnell mal die Installation durchläuft… Aber dem war nicht so, wie ihr sehen könnt.

Als letzten Schritt habe ich dann noch in der Tabelle „wp_terms“ die entsprechenden Kategorien- und Tag-Namen ersetzt. Das habe ich von Hand gemacht, ging einfach schneller.

Puh… ein ganz schöner Schock war das erstmal. Aber jetzt läuft ja wieder alles.

Wie man eine Foren-Signatur nicht benutzen sollte…

Dienstag, 1. Dezember 2009

signatureDer eine oder andere kennt das: man hat irgendein Problem, bei dem man vermutet, dass es evtl. hardware-abhängig sein könnte. Also tippt man die betreffende Hardware nebst einiger Suchbegriffe bei einer Suchmaschine ein und erhält prompt ein paar Dutzend Treffer. Doch nur ein geringer Teil davon ist wirklich relevant.

Warum, das erklärt Christoph bei linuxundich.de ausführlich und sehr anschaulich.

Bitte weitersagen und am besten an jeden Foren-Betreiber weiterleiten, den ihr kennt. Eigentlich sollte das auch jeder Foren-Benutzer mal gelesen haben. Aber das bleibt natürlich ein Wunschdenken…

(Icon vom DarkGlass_Reworked Icon Set)

Babystrampler und mehr – zimtbaer.com Webdesign

Dienstag, 17. November 2009

Vor kurzem haben mich zwei Freundinnen aus der Uni gebeten, dass ich ihnen beim Erstellen einer Webseite helfe. Die Mädels nehmen am Business Wettbewerb der FU Berlin teil und haben sich für das Bestempeln von Babystramplern und anderen Baby-Textilien entschieden. Ich drück‘ euch natürlich die Daumen!

Mit dem durchaus schönen Logo (entworfen von Michaela Dehne) haben wir dann gemeinsam das Webdesign erarbeitet.

webdesign-zimtbaer-com

Das fertige Webdesign gibt es unter www.zimtbaer.com zu sehen. Friederike, Anne und Luisa sind gerade noch am Vervollständigen der Texte und Bilder – habt also bitte ein wenig Einsehen, falls noch nicht allzuviele Inhalte online sind.

Als Content Management System (CMS) kommt hier redaxo zum Einsatz, das XHTML/CSS-Layout basiert auf YAML.

Email-Adresse bei myspace ändern = (nahezu) unmöglich

Samstag, 1. August 2009

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber es ist nahezu unmöglich bei myspace seine Mail-Adresse nachträglich zu ändern (wenn die alte Email-Adresse nicht mehr existiert).

Folgendes Szenario:

Vor einigen Jahren habe ich mich mit einer username@jager.com-Email-Adresse bei myspace angemeldet (um eine etwaige Spam-Flut nicht in meinem normalen Postfach zu haben). Irgendwann hat sich jager.com dann entschieden, alle Email-Adressen zu schließen und einen eigenen „Server“ nur für die Mails einzurichten. Seitdem gibt es www.jagermail.com. Fortan wurden alle Mails von username@jager.com an username@jagermail.com weitergeleitet.

Allerdings lief die Weiterleitung irgendwann aus. Und ich habe meine Mail-Adresse bei myspace nicht geändert. Vor ca. einem 3/4 Jahr wollte ich das dann mal tun – und das Unheil begann.

Wie man das ja von anderen Communities kennt, wird beim Ändern der Email-Adresse eine Mail an die alte Adresse geschickt, die man bestätigen muss. Im Grunde ein guter Gedanke – nur was passierte jetzt in meinem Fall? Ganz klar: die Mail verschwindet im Datennirvana, da jager.com keine Mails mehr akzeptiert bzw. weiterleitet.

Meine Lösungsidee:

Da ich mir dachte, dass vielleicht der eine oder andere schon ähnliche Probleme hatte, wendete ich mich also an den „Support“ von myspace. Dort habe ich das ganze ausführlich beschrieben, klicke auf „Absenden“ und erhalte eine Bestätigungsmeldung auf dem Bildschirm mit folgendem Inhalt (sinngemäß):

Vielen Dank für deine Anfrage. Wir haben dir eine Bestätigung an deine Email-Adresse username@jager.com geschickt. Wir werden dich in Kürze unter dieser Adresse über weitere Schritte informieren.

WIE DÄMLICH IST DAS DENN?

Wie es dann (hoffentlich) doch noch funktioniert…

myspace - eigenstilWährend ich gerade diesen Beitrag geschrieben habe, wollte ich mal schauen, ob sich in dieser Richtung bei myspace was geändert hat und bin auf folgendes gestoßen (http://faq.myspace.com/app/answers/detail/a_id/354/kw/email/r_id/100061):

If you no longer have access to your old Email address, here’s what you do:

  1. click Contact MySpace (on the right)
  2. send us a salute
  3. tell us you no longer have access to the old Email address tied to your MySpace account (and let us know what it is) and tell us the new Email address you’d like to use instead
  4. we’ll send a confirmation Email to the new address (so be sure to check to spam and junk folders if you don’t hear from us in a few days)
  5. click through the link on the confirmation Email to complete your change of address

Beim „salute“-Senden muss ich ein Foto von mir anhängen, auf dem ich ein Blatt Papier in der Hand halte, auf dem ich meine myspace-url draufschreibe. Naja, mal sehen wo das alles noch hinführt. Ich habe das jedenfalls jetzt gemacht und werde euch hier natürlich auf dem Laufenden halten.

UPDATE:

Nachdem der erte „Salute“ im Sand verlaufen ist (es ist keine Antwort oder sonst was gekommen) habe ich vor ein paar Tagen noch mal einen neuen geschickt. Und siehe da: diesmal hats geklappt.